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Ausbildungsprüfung Boot


Am 28.10.2012 führte der Bezirk Tulln, die erste Ausbildungsprüfung "Feuerwehrboot" in Bronze durch.

Ziel der Ausbildungsprüfung "Feuerwehrboot" ist, in ganz NÖ eine einheitliche Ausbildung der Feuerwehrschiffsführer, Bootsmänner durch Schulungen, Übungen, Überprüfung des Wissensstandes und Handhabung der Feuerwehrboote zu gewähren. Die Prüfung wurde auf der Donau, Stromkilometer 1975.000 – 1975.000, beim Atomkraftwerk Zwentendorf durchgeführt.

Stationen der Ausbildungsprüfung in Bronze.

1.1 Inbetriebnahme, 1.2 Ausfahrt vom Hafen/Anlegestelle, 1.3 Ankern, 1.4 Mann (Holzpuppe) über Bord, 1.5 Höhe halten, 1.6 Beidseitiges Anlegen am Ufer, 1.7 Einlaufen in den Hafen oder Anlegestelle, 1.8 Eintrag in das Bordbuch.

Voraussetzung für die Teilnahme: Ausbildungsnachweis Feuerwehrschiffsführerausbildung (WD50)/Bootsmannausbildung (WD45)/,Eintrag im FDISK.

Prüferteam: Hauptprüfer: EHBI Gerhard Westermayer, OBI Martin Kaufmann

      Prüfer: LM Franz Franer

Folgende Bootsbesatzungen namen an der ersten Ausbildungsprüfung Feuerwehrboot teil.

Schiffsführer: FF Kleinschönbichl: LM Natascha Kneissl, OFM Thomas Kaufmann

                           FF Zwentendorf: OBI Gerhard Zanitzer, BR Johann Zanitzer

Bootsmann: FF Kleinschönbichl: BI Robert Haas, OLM Josef Kneissl, V Walter Kaufmann

                                            OFM Denies Holub

         FF Langenrohr: SB Tanja Steinhauser, SB Eva Steinhauser

         FF Tulln Stadt: FM Marianne Riemer. ,

Erklärung der Stationen:

1.1 Inbetriebnahme: Bootsmann, alle versperrbaren Kästen aufsperren, Anker/Ankergeschirr

vorbereiten. Schiffsführer, Motor, Schaft, Propeller, Notstoppeinrichtung, Beleuchtung, Hupe überprüfen, Funkgerät, Echolot vorhandene Instrumente erklären.

1.2 Ausfahren aus dem Hafen/ Anlegestelle: Ablegen, Schiffsführer gibt Kommando „Fertig machen

                zum Ablegen“, Bootsmänner Lösen Heck/Bugleine. Anfahren gegen den Strom.

1.3 Ankern: Schiffsführer gibt einen markanten Punkt bekannt, und Befehlt „Zum Ankern vorbereiten, „Anker setzen“ wenn die Hälfte des Ankerseiles ausgelaufen ist, prüft der Bootsmann den Halt des Ankers. Nachdem das Boot festgemacht ist, wird der Motor abgestellt und zumindest 30 sec. gewartet, ob die Verankerung hält. Anschließend der Motor gestartet und der Anker gehoben.

1.4. Mann über Bord: Schiffsführer, Puppe ins Wasser, Bootsmann Meldung „ Mann über Bord“ Schiffsführer  gibt Kommando, Puppe Aufnehmen(Steuer/Backbord, Bug oder über Bugklappe).Bootsmänner halten Sichtkontakt mit der Puppe und gibt durch Zeichen dem Schiffsführer die Lage der Puppe bekannt. Bootsmänner heben Puppe waagrecht, Kopf voran ins Boot.

1.5 Höhe Halten: Schiffsführer gibt Punkt bekannt ca. 50 Meter vom Ufer entfernt hält er ca. 30sec Höhe.

1.6 Beidseitiges Anlanden am Ufer: Auf Kommando vom Schiffsführer „fertigmachen zum Landen am linken/rechten Ufer“ Sondiert ein Bootsmann den Flussgrund, gibt Anweisungen über Wassertiefe  Beschaffenheit des Flussgrundes, Schiffsführer manövriert das Boot vorsichtig zum angegebenen Ufer mit richtig getrimmten Motor.

1./: Einlaufen in den Hafen oder Anlegestelle: Schiffsführer Befehl „Fertigmachen zum Anlegen“ (steuer-od. Backbord. Bootsmänner verheften in der richtigen Reihenfolge das Boot (Zugleine, Voraus- u. Heckleine. Versorgung der Ausrüstung.

1.8 Eintrag in das Bordbuch: Der Schiffsführer schreibt in das Bordbuch alle Vorkommnisse, Zeit der Ausfahrt u. Ankunft im Hafen, Schleusung, Betriebsstunden Unterschrift des Schiffsführers

 

Fotos Steinhauser A.



Bericht verfasst von: EBR Johann Zanitzer


Zuletzt geändert am 29.10.2012 um 09:45

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