„Zwei vermisste Personen in einem Gebäude nach Schweißarbeiten“ – mit dieser Meldung begann am Montagabend, den 07. September 2026, die Atemschutzübung der Feuerwehr Zwentendorf.
Unmittelbar nach dem Eintreffen rüstete sich ein Atemschutztrupp im Rüstlöschfahrzeug aus, um die Menschenrettung im stark verrauchten Übungsobjekt zu starten. Währenddessen bereiteten die weiteren Einsatzkräfte die Löschleitung sowie die für den Innenangriff benötigten Gerätschaften vor.
Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte die beiden vermissten Personen rasch auffinden und ins Freie bringen. Gleichzeitig galt es, im verrauchten Gebäude weitere Gefahren zu erkennen. Unter anderem musste eine Palette mit Gasflaschen sowie weitere Gefahrenstoffe identifiziert und entsprechend berücksichtigt werden.
Parallel zum Innenangriff wurde die Druckbelüftung des Gebäudes vorbereitet. Nach dem Schaffen einer geeigneten Abluftöffnung konnte die Belüftung gestartet und der Übungsbereich vom Rauch befreit werden. Die Brandbekämpfung konnte zwischenzeitlich ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden.
Die geretteten Personen wurden im Freien betreut und für die weitere Übergabe an den Rettungsdienst vorbereitet.
Nach rund 45 Minuten konnte die Übung beendet werden. Im Anschluss wurde der gesamte Übungsablauf gemeinsam nachbesprochen und die gesetzten Maßnahmen sowie mögliche Verbesserungen ausführlich diskutiert.